Eine Fahrradtour zur (Wieder-) Entdeckung der Reparaturberufe

Was haben die Reparaturberufe mit Abfallvermeidung zu tun? Ist Reparieren eine Kunst? Wieso beispielsweise der Beruf eines Schusters voll im Zeitgeist, Sinn stiftend und nachhaltig ist, wie Reparieren wertvolle Rohstoffe spart, das Klima und letztlich auch den Geldbeutel schont, erleben Sie auf der Repara-T(o)ur unseres Projekts „Mach mal schön, Spandau!“.
Wenn kaputte Gegenstände nicht weggeworfen, sondern repariert und wieder funktionstüchtig gemacht werden, wird dadurch der Abfall enorm reduziert.

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Lohnt es sich heute überhaupt noch, Berufe zu ergreifen, bei denen es ums Reparieren geht? Sind sie nicht out oder schlecht bezahlt? Diesen Fragen wollen wir auf unserer Repara-T(o)ur ganz praxisnah mit ausgewählten Reparaturdienstleistern in Spandau nachgehen. Mit dem Fahrrad besuchen wir kleine Unternehmen wie einen Schuster, eine Änderungsschneiderei und unser Repair Café und stellen diese Berufsbilder vor. Die Tour findet in Kooperation mit dem Projekt Neustadt Null Müll statt und richtet sich an alle Interessenten*innen, die ihre Gegenstände lieber reparieren lassen wollen als sie auf den Müll zu werfen und an jene, die sich in einer Berufsorientierungsphase befinden oder einfach nur neugierig sind.

Um das Prinzip der Reparatur und Abfallvermeidung zu fördern, haben sich Organisationen aus den Bereichen Handwerk, Umwelt- und Verbraucherschutz, Wissenschaft, Beratung und ehrenamtlicher Reparatur zum „Runden Tisch Reparatur“ zusammengeschlossen. Wer mehr über den Beruf eines „modernen“ Schusters erfahren möchte kann sich hier inspirieren lassen.
Darüber hinaus gibt eine Greenpeace-Umfrage vertiefte Einblicke in Kaufverhalten, Tragedauer und die Entsorgung von Mode.