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Online All-female-Diskussionsveranstaltung
des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit am 23.02.2021

23.02.2021, 10:00 – 11:30
https://www.bmu.de/livestream

Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft liegt frisch hinter uns. Nicht zuletzt mit der Anhebung des gemeinsamen EU-Klimaziels auf „mindestens 55 Prozent“ weniger Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 im Jahre 2030 können wir auch trotz aller Unwägbarkeiten durch die Corona-Pandemie einen beachtlichen Erfolg für den Klimaschutz verzeichnen. An den Erfolgen der Ratspräsidentschaft haben Frauen einen großen Anteil: als Ministerinnen, Staatschefinnen und auf Verhandlerinnenebene. Begleitet und kommentiert wurde dieser Prozess auch von den Fachexpertinnen der Umweltverbände.

Das möchten wir reflektieren und uns insbesondere der Frage widmen: Was bedeutet die Anhebung des EU-Klimaziels konkret für Deutschland?

Folgende Expertinnen werden auf dem Podium diskutieren

  • Svenja Schulze, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
  • Kerstin Haarmann, Bundesvorsitzende des Verkehrsclub Deutschland e.V.
  • Silvie Kreibiehl, Vorstandsvorsitzende von Germanwatch e.V.
  • Antje Mensen, Referentin für EU-Klima- und Energiepolitik beim Deutschen Naturschutzring
  • Ulrike Röhr, Projektleiterin GenderCC – Women for Climate Justice e.V.

 

23.02.2021, ab 11:30

Martina Bergk von LIFE in der Diskussionsrunde mit Diana Schild, NourEnergy e.V., Kübra Gümüşay, Publizistin:
„Umweltbildung – Ein Planet braucht viele Stimmen: Ansätze und Herausforderungen einer interkulturellen Klimaschutzbildung“

Die Klimakrise fordert eine schnelle ökologisch nachhaltige Umgestaltung der Gesellschaft unter Beteiligung Vieler. Doch die deutsche Klimabewegung zeigt sich wenig multikulturell. People of Color werden bisher kaum zum Klimaschutz sichtbar und auch die sich öffentlich für Klimaschutz engagierenden Frauen sind im Wesentlichen Deutsche ohne Migrationshintergrund. Die Vision eines Klimaschutzengagements, das Kulturen verbindet, scheint nur schwer erreichbar, und so bleibt auch das Potential vieler Frauen ungenutzt und viele wertvolle multikulturelle Sichtweisen bleiben ungehört.
In dieser Breakout-Session werden Beispiele, Wege und Erfahrungen diskutiert, um Frauen aller Kulturen, die an Umwelt- und Klimaschutz interessiert sind, stärker für die aktive Klimaschutzbewegung zu gewinnen, interkulturelle Klimaschutzarbeit zu ermöglichen und globale Perspektiven zum Klimaschutz sichtbar zu machen.
Moderation: Dr. Christiane Averbeck, Klima-Allianz Deutschland

Anmeldung: https://www.bmu-events.de/de/event/frauenvernetzungskonferenz