Fortbildung zum Problemfeld Rassismus und Schule

Teilnehmende erstellen im Workshop ein Plakat

© LIFE Bildung Umwelt Chancengleichheit

Fortbildungsinhalt

Im Rahmen des Projekts Bildungslücke_Rassismus – Beraten. Vernetzen. Stärken. bieten wir eine Fortbildung zum Thema Rassistischer Diskriminierung in Schule wirksam entgegenwirken an.

Mit der Fortbildung sollen Personen in unterschiedlichen Beratungsfunktionen in und um Schulen darin unterstützt werden, professioneller zu beraten und mehr Handlungssicherheit bei den in Schule möglichen Interventionen zu erlangen.

Das Fortbildungsangebot setzt sich aus unterschiedlichen aufeinander aufbauenden Basis- und Praxismodulen zusammen. Inhaltlich werden die Teilnehmenden Wissen und Kompetenzen erlangen, die es ihnen erleichtern, rassistische Diskriminierungsfälle zu erkennen, einzuordnen sowie richtig und angemessen zu intervenieren und/oder andere Stellen einzubeziehen bzw. an diese zu verweisen.

Die unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen der Teilnehmenden werden im Rahmen von interaktiven und Kleingruppenmethoden einbezogen. Hierdurch wird ein Austausch und Perspektivwechsel auf der Ebene der verschiedenen schulischen und außerschulischen Akteur*innen möglich und ein wichtiger Kompetenzbaustein, nämlich die Zusammenarbeit von schulischen und außerschulischen Akteur*innen, durch die Fortbildung gefördert.

Fortbildungsmodule

Die Fortbildung besteht aus vier Modulen: Einem Einführungsmodul, Basismodul, Praxismodul und einem Vertiefungs​modul Schule.

Der Einführungsblock beinhaltet neben dem Kennenlernen den Einstieg in das Thema Rassismus in der Schule. Im Basismodul wird theoretisches, psychologisches und juristisches Wissen sowie Kompetenzen zur Erkennung und Differenzierung rassistischer Diskriminierungsfälle vermittelt. Im Praxismodul werden Grenzen und Herausforderungen von Beratungsansätzen und Interventionsmöglichkeiten aufgezeigt und diskutiert. Der Aufbau des Schulsystems aus Perspektive des Beschwerdemanagements sowie ein Überblick über Ansätze zur diskriminierungskritischen Schulentwicklung sind Inhalt des Vertiefungsmoduls.

Die Fortbildungsinhalte werden in einem Methodenmix bestehend aus Impulsvorträgen, interaktiven Einheiten, ​Erfahrungsaustausch und Gruppenarbeiten vermittelt.

Zielgruppe

  • Mitarbeitende mit Beratungsfunktion aus Migrant*innenselbstorganisationen und anderen (Selbst-)Organisationen von rassismusbetroffenen Gruppen (Antischwarzer Rassismus, Antisemitismus, Rassismus gegenüber Sint*ize und Romn*ja, Antimuslimischer Rassismus u. ä.)
  • Schulpersonal mit Beratungsfunktion, wie Schulsozialarbeiter*innen, Sozialpädagog*innen, Beratungslehrkräfte, Inklusionsberatung, Schulpsychologie, Gleichstellungs- bzw. Frauenbeauftragte, Kontaktperson für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt u. ä.

Termine und Kosten

Die Fortbildung wird an vier aufeinanderfolgenden Tagen in Präsenz in Berlin und an einem Onlinetermin stattfinden.

Wann?
18. bis 21. September 2024, Präsenz in Berlin:

  • Mi, 18. September: 14 bis 17 Uhr
  • Do, 19. September: 10 bis 17:30 Uhr
  • Fr, 20. September: 10 bis 17:30 Uhr
  • Sa, 21. September: 10 bis 15:30 Uhr

Der anschließende Online-Termin wird während der Veranstaltung besprochen.

Die Fortbildung ist kostenfrei. Reise- und Übernachtungskosten können nicht erstattet werden.

Anmeldung

Anmeldefrist ist der 31. August 2024.

Da wir eine ausgeglichene Gruppenzusammenstellung aus Schule und Zivilgesellschaft anstreben, erfolgt eine Auswahl aller eingehenden Anmeldungen. Wir bitten Sie daher, den Anmeldebogen vollständig auszufüllen. Der vollständige Fortbildungsplan wird allen Teilnehmenden zeitnah zugeschickt.

BilRa 3. Fortbildung Anmeldung
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