Über Jahrhunderte herrschte das Osmanische Reich auf dem Balkan, in Nord-, Ostafrika und Vorderasien. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war es dann der Einflussnahme europäischer Mächte ausgesetzt – auch Deutschland spielte hierbei eine Rolle mit seinen Kolonialbestrebungen gen Osten. Hiermit kann die osmanisch/türkische Geschichte einerseits postkolonial in Bezug auf die Einflussversuche der Westmächte sowie postimperial mit Blick auf die (neo-)osmanische Politik gelesen werden.
Wie beeinflusst diese gemeinsame deutsch-türkische Geschichte die Diskurse im Einwanderungsland Deutschland – von den Diskussionen zur Rückgabe von Kulturgütern, wie dem Pergamon-Altar bis zum „Türken-Bashing“?

Wir diskutieren darüber mit

Dr. Suzan Onur Nobrega (Goethe-Universität Frankfurt) und
Dr. Malte Fuhrmann (Leibniz-Zentrum Moderner Orient Berlin).
Die Moderation übernimmt Eren Güvercin (Alhambra Gesellschaft e.V.).

Die Veranstaltung findet hybrid statt:

Für die Teilnahme in Präsenz in der Berliner Landeszentrale für politische Bildung, bitte hier anmelden

Die Veranstaltung wird außerdem auf YouTube gestreamt.

Eine Veranstaltung aus dem Projekt Guten Morgen, Abendland. Europa will mehr!
aus der Reihe:
Meine Geschichte – Deine Geschichte: Unsere Geschichten?
Das Osmanische Reich und Berlin

 

 

 


Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

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