LIFE ruft mit über 600 Organisationen zu feministischer Solidarität für eine gesunde Erde und der Verschiebung der UN-Klimakonferenz auf

Montag, 13. September: Gemeinsam mit der offiziellen Beobachtungsgruppe für Women and Gender im UNFCCC Prozess und dessen Netzwerk aus über 600 Organisationen und Feminist*innen aus der ganzen Welt – übermitteln wir heute den Industrieländern, einschließlich der britischen COP26-Präsidentschaft, einen Realitätscheck: Bisher haben es genau diese Länder, vor allem die G7 Staaten, versäumt, eine global gerechte Antwort auf die COVID-Pandemie zu geben. Die weltweite Pandemie und die damit einhergehende Gesundheitskrise dauern weiter an – ein unsicheres Umfeld für die Durchführung eines groß angelegten internationalen Treffens wie der COP26. Doch die Entscheidungen dieser Klimakonferenz betreffen Menschen auf der Welt. Der Ausschluss und die Hindernisse einer Reise nach Glasgow lassen zu viele wichtige Stimmen von Frauen, non-binary Personen, queeren Menschen und Lesben, schwarzen und indigenen Frauen sowie People of Colour aus dem globalen Süden verstummen.

Gemeinsam mit unseren Partner*innen fordern wir deshalb die Verschiebung der UN-Klimakonferenz auf einen Zeitpunkt, zu dem eine sichere und inklusive Teilnahme aller möglich ist. Dies bedeutet nicht, dass die wichtigen Entscheidungen zum Klimaschutz, Klimawandelanpassung und Klimafinanzierung, die dem Pariser Übereinkommen gerecht werden, warten können. Doch hierfür braucht es keinen Moment wie den der COP26, der in diesem Jahr wie nie zuvor die globalen Ungerechtigkeiten der vielfältigen Krisen widerspiegelt.
Das vollständige gemeinsame Statement auf Englisch findet sich hier.

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