Netzwerk für Alleinerziehende in Tempelhof-Schöneberg

Am 24. August 2021 fiel im Zirkuszelt CABUWAZI Tempelhof der Startschuss für das Netzwerk Alleinerziehender


Gemeinsam mit Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Julia Selge lud die bezirkliche Koordinatorin für Alleinerziehende Britta Starke ein, um über die Situation von Alleinerziehenden zu diskutieren und erste Schwerpunkte der Netzwerkarbeit zu setzen.

Der gesellschaftliche Zuspruch und die Wertschätzung für Alleinerziehende steigen, dennoch sind Ein-Eltern-Familien an vielen Stellen immer noch benachteiligt. Sie verfügen über weniger Ressourcen und Mittel, um ihren Lebensalltag erfolgreich beschreiten zu können. Daher wurde das Netzwerk gegründet mit dem Ziel, die infrastrukturellen Bedingungen und damit den Alltag und die Gesundheit der Ein-Eltern-Familien zu verbessern. Themen, wie Wohnungsmarkt, Kinderbetreuung, Stigmatisierung, Gesundheit sowie Berufsausbildung und Arbeit rücken in den Fokus der Akteur*innen.

Beeindruckend war die Vielfältigkeit der Teilnehmer*innen, fast alle Familienzentren, viele freie Träger, die Familien oder Frauen beraten, Mitarbeiter*innen des Bezirksamtes und des Jugendamtes sowie der Agentur für Arbeit diskutierten und arbeiteten engagiert an Thementischen.

Erste Ideen zur Unterstützung der Ein-Eltern-Familien sollen nun von der Koordinatorin gebündelt und in Maßnahmen formuliert werden.

 

 


Das Projekt „Koordinierungsstelle Alleinerziehende Tempelhof-Schöneberg“ wird gefördert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Abteilung Frauen und Gleichstellung.