Rassismuskritik im Schulkontext
Handlungsmöglichkeiten und Perspektiven
Grußwort der Staatsministerin Natalie Pawlik
Staatsministerin Natalie Pawlik setzte zu Beginn ein starkes politisches Signal: Sie würdigte die Erfolge des Projekts Bildungslücke_Rassismus, das bundesweit Akteur*innen im schulischen Umfeld – darunter Schulpersonal, Verwaltung, Beratungsstellen, Elternvertretungen, die außerschulische Jugendarbeit sowie Migrant*innenselbstorganisationen (MSOs) – sensibilisiert, qualifiziert, vernetzt und in einen Austausch bringt, um Kinder und Jugendliche, die von Rassismus betroffen sind, besser zu unterstützen.
Fachlicher Input

© LIFE Bildung Umwelt Chancengleichheit
Das Projektteam präsentierte anschließend die Meilensteine der vergangenen drei Jahre, gefolgt von einem wissenschaftlichen Impuls durch Prof. Dr.in Aysun Doğmuş (TU Berlin), Dr. Dennis Barasi und Kamila Bonk, die die Herausforderungen von Schulleitungen im Umgang mit Diskriminierungsschutz und rassismuskritischer Bildung beleuchteten.
Interaktiver Nachmittag
Am Nachmittag standen praxisnahe Formate im Mittelpunkt: In einer Podiumsrunde brachte Cristina Antonelli-Ngameni (Arbeitsgemeinschaft Migrantinnen, Migranten und Flüchtlinge in Niedersachsen e.V.) ihre Expertise aus der Community-basierten Beratung ein. Anschließend bot das Netzwerk-Café Gelegenheit zum Austausch in Kleingruppen, bevor eine interaktive Publikumsrunde Haltung, Handlungskompetenz und Best Practices in den Fokus rückte, bei der sich auch Vertreter*innen von Each One Teach One e.V. (EOTO) und der Anlaufstelle Diskriminierungsschutz an Schulen (ADAS, LIFE Bildung Umwelt Chancengleichheit) einbrachten.
Die Veranstaltung endete mit einem offenen Ausklang bei Musik und der Einladung, Publikationen mitzunehmen und Kontakte zu vertiefen. Der Tag machte deutlich: Antirassismusarbeit in Schulen gelingt nur im Zusammenspiel von politischer Unterstützung, wissenschaftlicher Reflexion und gelebter Praxis – und das Projekt Bildungslücke_Rassismus wird diesen Weg weitergehen.

