Publikationen
Vorträge: Netzwerkbildung und die Möglichkeiten des Empowerments für rassifiziertes Schulpersonal

Am 3. Juni 2024 ging der zweistündige Fachaustausch um das Thema „Wie kann der palästinensisch-israelische Krieg aktuell im Klassenzimmer rassismuskritisch und antisemitismuskritisch thematisiert werden?”.
Tami Rickert ist Bildungsreferentin und Projektleiterin in der Bildungsstätte Anne Frank. Sie sagt, dass es wichtig sei, in der Schule über den Terrorangriff am 7. Oktober 2023 auf Israel und den Krieg in Gaza zu sprechen, gerade weil vor allem Jugendliche viele Informationen über Social Media erhalten.
Clara Debour ist Lehrerin am Rütli-Campus in Berlin-Neukölln und gibt in ihrem Impulsvortrag einen Einblick in einen dortigen Projektkurs, der sich mit der aktuellen Situation und der historischen Entwicklung in Israel/Palästina beschäftigt. Debour beschreibt, wie ein antisemitismus- und rassismuskritischer und multiperspektivischer Ansatz im Unterricht genutzt werden kann, um das komplexe Thema des Nahostkonflikts mit den Schüler*innen zu bearbeiten, dabei ihre Identitäten und Erfahrungen zu berücksichtigen.
Projekt: Bildungslücke_Rassismus
Erschienen: 2024
Video, 21:30 Min., 19:20 Min.