Projektstart: Bundesweite Fachstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen (FaDaS)

Unter dem Titel „Bundesweite Fachstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen“ (FaDaS) startet ein neues Projekt bei LIFE, das die bereits bestehenden Projekte im Bereich Diskriminierungsschutz & Diversität erweitert.

Diskriminierung im Kontext Schule ist ein alltägliches und bundesweites Problem. Kinder und Jugendliche sind hier meist die Leidtragenden. Mit der Anlaufstelle Diskriminierungsschutz an Schulen (ADAS) haben wir in den vergangenen Jahren für Berlin eine Struktur schaffen können, um diesem Problem entgegenzuwirken und Betroffene und ihre Familien zu beraten und zu unterstützen.

Junger Mann schreibt auf Tafel

© Photothek

ADAS zeigt notwendige Entwicklung auf

Der stetig steigende Zuspruch und die zunehmenden Fallzahlen zeigen, wie wichtig und notwendig eine unabhängige Beratungsstruktur ist. Anknüpfend an diese Erfahrungen haben wir im Juni 2023 das Modellprojekt zur Schaffung einer „Bundesweiten Fachstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen“ (FaDaS) gestartet.

Was macht FaDaS?

Ziel des neuen Projekts ist es, gemeinsam mit anderen Akteur*innen durch Vernetzung, Fachaustausche, Wissensaufbau und -transfer Antidiskriminierungsstellen in Schulsettings zu stärken und die Qualität der Antidiskriminierungsberatung im Schulkontext weiterzuentwickeln.

Die zentralen Aktivitäten der neuen bundesweiten Fachstelle sind die Einrichtung einer Fachgruppe „Schule und Antidiskriminierungsrecht“, ein Fortbildungsangebot für Berater*innen zur schulspezifischen Antidiskriminierungsberatung und eine bundesweite Sammlung von Daten von Diskriminierungsfällen aus Schulen.

Diskriminierungsschutz an Schulen: Blick in einen Klassenraum

© Unsplash/Kenny Eliason

Kooperationen

Im Vorfeld konnten wir eine Reihe von operativen Projektpartner*innen gewinnen. Diese sind bisher: Büro zur Umsetzung von Gleichbehandlung e.V. (BUG), BQN Berlin, Antidiskriminierungsforum Saar e.V. (adfs) und Prof. Dr. Michael Wrase (Universität Hildesheim/Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung).

Zudem haben wir bereits einige Entwicklungspartnerschaften eingehen können mit dem Antidiskriminierungsverband Deutschland (advd), adis e.V. (Antidiskriminierung – Empowerment – Praxisentwicklung) aus Baden-Württemberg, dem Antidiskriminierungsbüro (ADB) Sachsen sowie dem Landesnetzwerk Migrantenorganisationen in Sachsen-Anhalt (LAMSA).

Aktuelle Informationen

Über die Arbeit von FaDaS werden wir über unsere Webseiten, Facebook und Instagram sowie im Rahmen unseres Newsletters „Diskriminierungsschutz in Schulen“, der hier abonniert werden kann, informieren. 


Das Projekt FaDaS ist finanziert durch das Förderprogramm „respekt*land – Antidiskriminierungsberatung für ganz Deutschland“ der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS).

 

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