© Barbara Ott

LeBe! Lesbisch* im Beruf

Ein Mentoringprogramm, Workshops und Vernetzungsangebote für Lesben* im Themenfeld Arbeit und Beruf

Mentoringprogramm L@work

Unser 6-monatiges Mentoringprogramm L@work ist interessant für dich, wenn du mit dem Blick von außen deine Ziele und deine nächsten Schritte zur Optimierung deiner beruflichen Situation entwickeln möchtest, egal ob du gerade auf Jobsuche bist, gerade im Job angefangen hast oder endlich beruflich weiterkommen möchtest.
Im regelmäßigen Austausch mit einer Mentor*in und in Gruppenangeboten beschäftigst du dich z.B. mit diesen Themen:

  • Jobsuche – wie finde ich den Job, der zu mir passt?
  • Berufliche Neu- oder Umorientierung
  • Berufliche Weiterentwicklung
  • Queer am Arbeitsplatz
  • Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf
  • Diversity-Strategien
  • Umgang mit Diskriminierung / Mobbing am Arbeitsplatz
  • Netzwerken

Die Teilnahme am Programm ist kostenfrei.
Das Mentoringprogramm 2024 ist im Mai gestartet.
Das nächste Programm beginnt voraussichtlich im Frühjar 2025.
Weitere Informationen und Bewerbung zur Teilnahme am Mentoringprogramm 

Werde Mentor*in bei L@work!

Wenn du schon länger im Berufsleben stehst und deine Erfahrungen weitergeben möchtest, freuen wir uns über dein Engagement als Mentor*in.
Trage zu mehr queerer Sichtbarkeit im Arbeitsleben bei und werde Teil unseres Netzwerks!
Weitere Informationen für Mentor*innen

Veranstaltungen und Workshops

Rund um das Thema Lesbisch* im Beruf bieten wir Austausch, fachlichen Input und Vernetzung, um hilfreiche Perspektiven für den Alltag zu entwickeln.
Soll ich meinen Kolleg*innen sagen, dass ich lesbisch*/queer bin oder lieber nicht?
Was kann ich tun bei Diskriminierung am Arbeitsplatz?
Wie kann ich mehr Diversity in meinem Unternehmen / meiner Organisation einbringen?
Wenn dich diese oder ähnliche Fragen beschäftigen, bist du in unseren Workshops richtig:

Workshoptermine

25.07.2024, 18:00 – 20:30
Lesbische* Realitäten abseits der Binarität

„Non-Binary Lesbians Have Always Existed“ (Jules Rylan)

Was bedeutet lesbische* Sichtbarkeit eigentlich? Über welche Realitäten sprechen wir und über welche noch zu wenig?
Lesbisch* sein und Nicht-Binarität sind Konzepte, die schon immer eng verzahnt waren. Das Hinterfragen der Erwartungen zu Geschlecht und Sexualität ist schon immer Teil lesbischer* Geschichte gewesen. Gleichzeitig entwickeln sich die Begriffe rund um LGBTQIA+ Themen auch heute permanent weiter und das wirft viele Fragen auf. Auch in der Arbeitswelt, wenn es um ein inklusives Miteinander gehen soll.
In diesem Workshop wollen wir einen Blick auf die Vielfalt lesbischer* Realitäten abseits der Binarität werfen und das Konzept Lesbisch* sein ein bisschen befragen. Wir schauen uns Begrifflichkeiten an und überlegen gemeinsam, was es bedeutet kann, über lesbische* Sichtbarkeit am Arbeitsort zu sprechen, ohne dabei die Komplexität der Community zu stark zu vereinfachen. Zudem wollen wir gemeinsam offene Fragen erörtern und einen Raum für Vernetzung und Empowerment schaffen.
Workshopleitung
Margo Damm (keine Pronomen) ist interdisziplinär als Bildungsreferent*in tätig und berät rund um sexuelle und geschlechtliche Vielfalt. Margo arbeitet arbeitet ausgehend von einem dissidenten Wissensbegriff, der sowohl Selbstreflexion und -Positionierung fordert als auch immer wieder im Austausch mit anderen verändert werden kann.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Leider sind bereits alle Plätze belegt. Gerne tragen wir dich auf der Warteliste ein und informieren dich sobald ein Platz frei wird.
Eintrag auf Warteliste

Du möchtest einen Workshop bei uns anbieten?

Wir freuen uns über Angebote rund um das Thema Lesben* im Beruf, z. B.:
Coming out am Arbeitsplatz, berufliche Vernetzung, Gründung von Regenbogennetzwerken in Unternehmen, Klassismus, Mehrfachdiskriminierung.

Über uns

Mit unserem Projekt möchten wir uns im Sinne von sozialer Gerechtigkeit für eine Gesellschaft einsetzen, in der Lesben* in allen Facetten wertgeschätzt und akzeptiert werden. Wir möchten auch eine Sensibilität und Wahrnehmung dafür erreichen, dass Lesben* keine homogene Gruppe sind, sondern eine vielfältige Community dieser Gesellschaft mit unterschiedlichen Erfahrungen, Perspektiven und Bedürfnissen.

Wir verwenden bei der Beschreibung Lesbe* den sog. Gender-Star (Sternchen), um Mehrfachzugehörigkeiten und/oder unterschiedliche Haltungen gegenüber dem Begriff “Lesbe” sichtbar zu machen und die dominanten Vorstellungen von Gender zu benennen und als konstruiert zu kritisieren. Einfach gesagt, alle, die sich als Lesbe* begreifen, sind gemeint.


Das Projekt wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung