Berliner Landeskoordination für den Boys’Day

Von Abenteuerspielplatz bis zum zahnmedizinischen Fachangestellten: Beim Boys‘Day lernen Jungen Berufsfelder kennen, in denen der Männeranteil bislang unter 40% liegt. Ziel des Boys’Day ist es, das Berufswahlspektrum von Jungen zu erweitern und zu einer Auseinandersetzung mit Rollenbildern und der eigenen Lebensplanung anzuregen.

Der Boys’Day findet am 22.4.2021 überwiegend digital statt – erstmalig in der langen Geschichte der Aktionstage.

Um den Veranstaltenden die Vorbereitungen zu erleichtern, haben wir ein Seminar durchgeführt: Welche Fallstricke hat ein digitales Angebot, welche guten Erfahrungen gibt es? Die Ergebnisse sind hier zusammengefasst:
Tipps und Empfehlungen zur Durchführung des digitalen Boys’Day

Unternehmen und Institutionen können noch bis zum 20. April ihr Angebot anmelden unter https://www.boys-day.de/boys-day-radar
Plätze finden:  https://www.boys-day.de/boys-day-radar
Flyer/Plakate/Elterninfo: https://material.kompetenzz.net/
Keinen Platz gefunden?  https://www.boys-day.de/jungen/mitmachen/keinen-platz-gefunden

Informationen für Lehrkräfte

Girls’Day und Boys‘Day in der Schule

Neben einem Angebot an Veranstaltungen vor Ort wird es hauptsächlich digitale Angebote für SuS geben. Über das Radar können interessierte Schülerinnen und Schüler ihren Platz am Girls’Day und Boys’Day direkt buchen.

Keine Plätze gefunden?  – Aktionstage in der Schule

Das Angebot an Plätzen fällt in diesem Jahr geringer aus als sonst. Dem können Sie entgegenwirken, indem Sie selbst den Aktionstag in Ihrer Klasse durchführen.
Hilfreiche Tipps und Links zur Umsetzung der Aktionstage in der Schule:

  • Laden Sie Angehörige unterschiedlicher Berufe zu einer digitalen Sitzung ein oder kooperieren Sie mit Unternehmen und Einrichtungen in Ihrer Nähe. Anregungen zur geschlechtersensiblen Berufsorientierung im Unterreicht sowie Materialien sind kostenfrei verfügbar.
  • FÜR DEINE TALENTE digital – Die Wanderausstellung zu klischeefreier Berufsorientierung ist auch im PDF-Format verfügbar. Begleitend dazu gibt es beschreibbare Arbeitsblätter, die direkt am PC oder auf dem Smartphone ausgefüllt werden können. Die Themebereiche umfassen Lebensplanung, Berufe in Gesundheit und Pflege, Erziehung, Bildung und Soziales, Dienstleitung und Digitales, Handwerk und kreative Berufe
  • Der Methodenreader gibt Anregung für Workshops mit Jungen zu Rollenbildern und Lebensplanung.
  • GravityGo – ein SeriousGame zur Stärkung der Selbstwirksamkeit. In angepasster Form lässt sich dieses Spiel auch im digitalen Klassenraum durchführen. Es stellt einen niedrigschwelligen Zugang zu den Themen Berufs- und Studienorientierung sowie auch Lebensplanung dar und schafft einen Anlass, sich verschiedenen Aspekten dieser Themen spielerisch zu nähern und sich untereinander auszutauschen.
  • Von 12:30 bis 14 Uhr wird das Boys’Day-Digital-Event als öffentlicher Livestream übertragen. Mit dabei sind u. a. Influencer, Musik-Acts und junge Männer aus Boys’Day-Berufsfeldern.

Rückblick: Der Boys’Day 2020

Bedingt durch die COVID-19 Pandemie musste der Boys‘Day 2020 kurzfristig abgesagt werden. Bis zur Absage konnte eine rege Beteiligung sowohl von Unternehmen und Einrichtungen als auch von interessierten Schülern verzeichnet werden. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für ihr Engagement.
Eine ausführliche Auswertung des Aktionstages 2019 finden Sie hier.

Berliner Landeskoordination für den Girls’Day und Boys’Day

LIFE e.V. gibt den Akteurinnen und Akteuren in Berlin – Schulen, Betrieben, Arbeitskreisen – eine Plattform für effektive und nachhaltige Vernetzung. Ziel ist es, Girls’Day und Boys‘Day als festen Bestandteil der Berufsorientierung in den Berliner Schulen zu verankern. Unternehmen und Institutionen erfahren an den Aktionstagen, was es bedeutet, Mädchen und Jungen bei ihrer Nachwuchsansprache in den Blick zu nehmen.
Das Netzwerk Berliner Boys’Day bietet Raum für Erfahrungsaustausch und gibt Hilfestellung bei der Durchführung von Veranstaltungen am Aktionstag.


Die Landeskoordination für den Boys’Day in Berlin wird gefördert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Abteilung Frauen und Gleichstellung.