Warum gibt es so wenige Männer in Kitas?

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Viele junge Menschen entscheiden sich gegen bestimmte Berufe oder Studiengänge, weil sie glauben, diese passten nicht zu ihrem Geschlecht. Diese Haltung führt in Deutschland zu einem stark geschlechtsspezifisch geteilten Arbeitsmarkt, mit Berufen in denen Männer oder Frauen stark unterrepräsentiert sind.
In deutschen Kitas sind bundesweit derzeit nur etwa acht Prozent der Beschäftigten Männer, in Berlin allerdings schon 13 Prozent. Zwar gibt es heute mehr männliche Fachkräfte als noch vor einigen Jahren, doch sie bleiben eine Minderheit.
Wie kann das Geschlechterverhältnis in Kitas ausgewogener werden?
Das Projekt „Mentoring Men in Early Childhood (#MoMEC)“ widmet sich genau dieser Frage. Ziel ist es, mehr Männer für den Beruf des Erziehers zu gewinnen und sie langfristig im Arbeitsfeld zu halten.
Aktuell hat dazu eine internationale und bundesweite Online-Umfrage begonnen. Eingeladen teinzunehmen sind alle Männer, die in einer Kita arbeiten, sich in der Ausbildung zum Erzieher befinden oder Kindheitspädagogik studieren.
Gehören Sie zu dieser Gruppe? Dann machen Sie mit. Die Teilnahme an der Befragung dauert fünf bis zehn Minuten. Sie ist wichtig, um die Bedürfnisse und Herausforderungen männlicher Fachkräfte besser zu verstehen und passende Unterstützungsangebote zu entwickeln.
Hier geht’s direkt zur Umfrage: MoMEC – Fragebogen
Warum ist Ihre Meinung wichtig?
Ihre Erfahrungen helfen, die Rahmenbedingungen für Männer in Kitas zu verbessern – für mehr Vielfalt und Chancengleichheit.
Die Landeskoordination für den Girls’Day und Boy’Day in Berlin wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung, Abteilung Frauen und Gleichstellung.

