… sind Vorrichtungen und Geräte, die behinderungsbedingte Nachteile bei der Ausübung der Arbeit ausgleichen.
Beispiele für technische Arbeitshilfen für Arbeitnehmer*innen sind:
– Bildschirmlesegeräte
– Einhand-Tastaturen
– höhenverstellbare Arbeitstische
– Sitzhilfen
– Kommunikationsunterstützungshilfen.
Antragssteller*in ist der / die Arbeitnehmer*in. Für Arbeitnehmer*innen leisten vorrangig die Rehabilitationsträger finanzielle Hilfe. Das Integrationsamt leistet nachrangig zu den Reha-Trägern. Die Kostenübernahme gilt für die Beschaffung, Wartung, Reparatur sowie Schulungen zum Umgang mit den Arbeitshilfen.
Zu den finanziellen Leistungen für Abeitgeber*innen zählen u.a. Zuschüsse zur behindertengerechten Arbeitsgestaltung durch technische und bauliche Maßbahmen. Beispiele: Barrierefreie Toiletten oder Zugänge, Maschinenanlagen oder Transportmittel. Für Arbeitgeber*innen ist in der Regel die Bundesagentur für Arbeit zuständig.
Über die Einsatzmöglichkeiten der technischen Arbeitshilfen beraten die Technischen Beratungsdienste der Rahabilitationsträger oder des Integrationsamtes.