Genderqueere Kids beim Girls’Day und Boys’Day: Tipps für Unternehmen und Institutionen

Wie können Sie einen Girls’Day oder Boys’Day erfolgreich mit Jugendlichen gestalten, die sich nicht oder nicht ausschließlich mit ihrem Geburtsgeschlecht identifizieren? Die neue Handreichung gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen.

 

Cover des Leitfadens für Gendervielfalt

© Kompetenzzentrum Technik • Diversity • Chancengleichheit

Warum brauchen Unternehmen diesen Leitfaden?

Nicht alle Jugendlichen können oder wollen sich in das System der zwei Geschlechter (weiblich und männlich) einordnen. Sie bezeichnen sich selbst unter anderem als trans*, inter oder non-binär. Es sollen natürlich alle Jugendlichen die Möglichkeit haben, am Girls’Day und Boys’Day teilzunehmen, auch wenn sie sich nicht dem binären System zuordnen.

In diesem Leitfaden gibt das Kompetenzzentrum Technik Diversity Chancengleichheit einen kurzen Überblick über Begrifflichkeiten und nützliche Tipps für einen erfolgreichen Girls’Day oder Boys’Day mit trans*, inter, oder non-binären Jugendlichen.

Wie schaffen Sie eine respektvolle Atmosphäre?

Der Leitfaden soll Sie darin unterstützen, einen achtsamen Umgang mit unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen der Teilnehmenden zu entwickeln. Beim Girls’Day und Boys‘Day treffen Menschen mit unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen aufeinander. Für die Durchführung eines Angebots am Girls’Day und Boys’Day ist es wichtig, allen Schüler*innen einen Zugang zu ermöglichen, unabhängig von Herkunft, Geschlecht und Gender, sexueller Orientierung, Nationalität, Behinderung, Religion, Kultur, Aufenthaltsstatus, Alter, Klasse, Aussehen oder weiterer Zuschreibungen.

Gendersensible Ansprache

Unsere Sprache beeinflusst unser Denken und Handeln. Diesen Einfluss können Sie positiv nutzen. Das Kompetenzzentrum empfiehlt die Verwendung von gendersensibler Sprache – im Angebotstext und vor Ort. Das bedeutet, dass Sie eine Sprache nutzen, die möglichst alle Personen/Geschlechter miteinbezieht. Der Leitfaden stellt dazu drei Varianten der geschlechtersensiblen Ansprache vor. Sie entscheiden, welche der Varianten Sie nutzen möchten.


Die Landeskoordination für den Girls’Day in Berlin wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung.