Patricia Bohland spricht beim Climate Action Studio auf der UN-Klimakonferenz in Bonn

Im Juni 2019 fand die Bonner Klimakonferenz (SB50) statt. Das UNFCCC Climate Action Studio wurde vom UN-Klimasekretariat ins Leben gerufen. Es soll die wichtige Rolle, die Zivilgesellschaft und nicht staatlichen Akteuren im internationalen Klimadiskurs einnehmen, beleuchten. Ausgewählte Personen geben kurze Einschätzungen der wichtigsten Verhandlungsthemen der UN Klimakonferenz und berichten von ihren Klimaschutzmaßnahmen.

Im Interview berichtet Patricia exemplarisch von unserem Projekt „Initiative lokale Verkehrswende“, das die notwendige Mobilitätswende in Berlin auf eine partizipative und sozial-gerechte Weise unterstützt. Weiterhin spricht sie über Artikel 6 des Paris Abkommens. Dieser Artikel betrifft vor allem den internationalen Emissionshandel. Auf der letzten Klimakonferenz in Polen (COP24) konnten sich die Staaten nicht darauf einigen, wie dieser genau geregelt werden soll. Daher wird immer noch weiter darüber gerungen und verhandelt. Patricia fordert einen Mechanismus der nachhaltigen Entwicklung und die Bedürfnisse der Menschen unterstützt. Menschenrechte müssen auch beim internationalen Emissionshandel geachtet werden. Emissionseinsparungen dürfen nicht doppelt angerechnet werden und die Ausgestaltung muss soziale und Genderdimension berücksichtigen

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