Berufsbildungsbericht 2025: Frühe Berufsorientierung als Schlüssel zum Erfolg

 

Der aktuelle Berufsbildungsbericht 2025 des Bundesbildungsministeriums unterstreicht: Eine frühe, praxisnahe Berufsorientierung ist entscheidend, um junge Menschen auf ihrem (Aus-)Bildungsweg zu unterstützen. Bundesbildungsministerin Karin Prien betont, dass die berufliche Bildung zentral für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands ist – doch es gibt weiterhin Herausforderungen.

Ausbildungszahlen in den SAGE-Berufen steigen

Junger Mann in einem blauen Pflegerkittel

kompetenzz.de

Zum 30. September 2024 wurden 486.700 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen, ein leichter Rückgang von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders positiv: Die Zahl der Auszubildenden in Gesundheits-, Erziehungs- und Sozialberufen steigt weiter. Dennoch bleibt der Ausbildungsmarkt angespannt: Rund 70.400 junge Menschen suchten zum Stichtag noch eine Ausbildungsstelle, während 69.400 Plätze unbesetzt blieben.

Frühe Berufsorientierung mit dem Girls’Day und Boys’Day

„Wir müssen die berufliche Bildung weiter stärken!“, so Ministerin Prien. „Es ist wichtig, junge Menschen schon früh an das Thema Berufsorientierung heranzuführen und die Übergänge von der Schule in die Ausbildung zu verbessern.“ Initiativen wie der Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag und der Boys’Day– Jungen-Zukunftstag leisten hier einen wichtigen Beitrag, indem sie Schüler*innen Einblicke in vielfältige Berufsfelder ermöglichen – insbesondere in Bereichen, in denen Frauen oder Männer bisher unterrepräsentiert sind.

Mehr zum Berufsbildungsbericht 2025 auf der Website des Bundesministeriums: bmbfsfj.bund.de/berufsbildungsbericht2025


Die Landeskoordination für den Girls’Day und Boy’Day in Berlin wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung, Abteilung Frauen und Gleichstellung.