Öffentliche Ausschreibungen

Unterkunft für ein fünftägiges Jugendcamp Zeitraum: 07.10.2019 - 12.10.2019

Im Rahmen unseres Projektes „Go4Green“ führen wir 5- tägige Berufsorientierungs-Camps mit Übernachtung im Themenfeld Greening der Berufe, Klimaschutz und nachhaltige Berufsbilder im Handwerk mit Jugendlichen im Alter zwischen 14-17 Jahren durch.

Hierfür suchen wir Tagungshäuser, die uns Übernachtungsmöglichkeiten und Schulungsräume zur Verfügung stellen können und eine klimaschonende Seminardurchführung sowie die Teilnahme von Menschen mit Einschränkungen unterstützen.

Unser erstes Camp findet im Zeitraum vom 07.10.2019 – 12.10.2019 statt.
Hierfür benötigen wir:

  • Übernachtung und Vollverpflegung für 22 Jugendliche in Mehrbettzimmern
  • Übernachtung und Vollverpflegung für 5 Betreuer*innen in Einzel- oder Zweibettzimmern
  • Mindestens vier Seminar- / Schulungsräume mit technischer Ausstattung und Moderationsmaterial
  • Aufenthaltsraum zur Nutzung am Tage und am Abend für Teamer*innen
  • Aufenthaltsmöglichkeiten im Freien (für sportliche oder spielerische Aktivitäten, Garten o.ä.)
  • WLAN für das Seminarteam und die Teilnehmenden

Es ist von Vorteil, wenn die Zimmer zur Übernachtung und die Räume für die Durchführung der Seminare / Projekte im selben Gebäude sind bzw. sich auf einer Anlage befinden.

Wir freuen uns sehr über Ihre Angebote.
Bitte schicken Sie diese bis zum 15.03.2019 an: Martina Bergk; bergk@life-online.de.
Telefonisch stehe ich Ihnen gerne für Nachfragen zur Verfügung unter 030-30879821.

Das Projekt „Go4Green“ wird im Rahmen des ESF-Bundesprogramms „Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung befördern. Über grüne Schlüsselkompetenzen zu klima- und ressourcenschonendem Handeln im Beruf – BBNE” durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Die Organisation LIFE Bildung Umwelt-Chancengleichheit e.V. setzt sich seit über 30 Jahren als Bildungsträger und NGO lokal wie global für Klimaschutz, Nachhaltige Entwicklung und Chancengerechtigkeit auf allen gesellschaftlichen Ebenen ein. Insbesondere der gleichberechtigte Zugang von Frauen zu technischen, handwerklichen und naturwissenschaftlichen Tätigkeitsfeldern ist uns ein Anliegen. Die Entwicklung gendersensibler, innovativer Lehr- und Lernkonzepte gehört ebenso wie die Initiierung und Moderation von Beteiligungsprozessen zu unserer Expertise.

Erbringung von Grafikdienstleistungen für das Projekt Go4Green

Auftragsgegenstand

Gestaltung von Print- und Onlinemedien für das Projekt Go4Green, u. a. Informationsmaterialien zum Zwecke der Teilnehmenden-Akquise und Projektkommunikation (Flyer, Postkarten, Plakate etc.)

Leistungsbeschreibung

Für die regionale und überregionale Öffentlichkeitsarbeit und die dazugehörige Teilnehmenden-Akquise sind Printmaterialien sowie Online-Auftritte (Website, Social Media) geplant. Für die Erstellung der dazugehörigen Materialien/ Vorlagen etc. ergeben sich folgende Aufgaben:

  • Überarbeitung/ Anpassung der Wort-Bild-Marke an neuen Projektschwerpunkt
  • Überarbeitung/ Anpassung der Projektmaterialien an neue Projektpartner und Projekt (Briefpapier, Rollup), Vorbereitungen für Druck
  • Layout, Satz und Druckvorbereitung eines neuen Projektflyers
  • Layout und Satz für verschiedene durch die Projektpartner regelmäßig zu aktualisierende Printmaterialien wie Flyer und Plakate für Workcamps, Übergabe der offenen Vorlagen (z.B. InDesign) zur eigenständigen Anpassung
  • Gestaltung und Erstellung von digitalen Elementen für Website und Facebook (z.B. Online-Banner)
  • Erstellung von Intro-Outro-Folien für Projektfilme/-videos
  • Erstellung von Scribbels als Illustrationselement (Orientierung an vorhandenen Projekt-Scribbels)

Für alle Produkte liegen Gestaltungsrichtlinien vor, die im Styleguide unseres Mittelgebers, das Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU), zusammengefasst sind. Ebenfalls liegen bereits Vorgaben zum Corporate Design eines bereits abgeschlossenen Projektes, das als Grundlage verwendet werden soll (Logo, Typografie, Farbwerte, Illustrationselemente wie Scribbels) vor.

Für die Gestaltung und Erstellung der Grafikleistungen wird die Berücksichtigung der drei Querschnittsziele Ökologische Nachhaltigkeit, Gleichstellung der Geschlechter und Antidiskriminierung (Chancengleichheit und Nicht-Diskriminierung) des Europäischen Sozialfonds (ESF) sowie die Barrierefreiheit von Print- und Online-Produkten angestrebt.

Für das Logo/ die Wort-Bild-Marke soll das ausschließliche, zeitlich unbegrenzte weltweite Nutzungsrecht übertragen werden. Alle weiteren Kreativleistungen (Konzeption, Grafikdesign) sollen unter der Creative Common Lizenz erbracht werden.

Die abzuschließende Rahmenvereinbarung soll bis zum Ende der Projektlaufzeit, bis zum 31.12.2022, bestehen. LIFE e.V. kann die/ den Auftragnehmer*in mit der Erstellung aller im Projekt zu erstellenden Produkte beauftragen, behält sich aber vor, einzelne Produkte auch an andere Auftragnehmer*innen zu vergeben.

Für die Zusammenarbeit sind regelmäßige Vor-Ort-Treffen in Berlin einzuplanen. Reise- und Unterkunftskosten können leider nicht übernommen werden.

Angebotserstellung

Auftraggeber:

LIFE Bildung Umwelt Chancengleichheit e.V.
Projekt: Go4Green
Rheinstraße 45
12161 Berlin

Ansprechpartnerin:

Martina Bergk; bergk@life-online.de; Tel: 030-308 798 21.
Für Nachfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Angebotsabgabe/-fristen:

Angebote können nicht-elektronisch oder elektronisch (elektronische Signatur nicht notwendig) abgegeben werden. Bitte senden Sie uns Ihr Angebot bis zum 22.04.2019 24.00 Uhr (Poststempel bzw. Emailsendedatum) zu.

Inhalt des Angebotes:

Bitte tragen Sie Ihre Preise in die unten vorgegebene Auflistung (Überblick Stundensätze) ein und geben Sie für die unten aufgelisteten Grafikprodukte beispielhafte Leistungskalkulationen an.

Bitte fügen Sie, wenn möglich, dem Angebot Referenzen und Beispiele bei, die Ihre langjährige Erfahrung mit der Zielgruppe (Jugendliche 14-19 Jahre) und Themen wie Umwelt & Nachhaltigkeit, Berufsorientierung, Bildung für Nachhaltige Entwicklung, Handwerk und Digitalisierung und Chancengleichheit aufzeigen und ihre Umsetzung von gendersensibler Ansprache und Barrierefreiheit verdeutlichen.

Überblick Stundensätze 

Art der Tätigkeit

Stundensatz für die Projektlaufzeit

Creative Direction / Art Direction

 

Layout / Grafik/ Bildredaktion

 

Reinzeichnung

 

Satzarbeiten / Korrekturen

 

Erstellen von Grafik-Elementen für Web- und Social Media und Video

 

Beispielhafte Grafikprodukte

Erstellung einer angepassten Wort-Bild-Marke auf der Basis der bereits existierenden Wort-Bild-Marke mach Grün! Berufe entdecken und gestalten
Layout der Wort-Bild-Marke.
Bis zu 2 Entwürfe, Ausarbeitung und Reinzeichnung der favorisierten Version, Logo mit und ohne Claim.
Übergabe: JPG/ EPS/ SVG/ PDF für Print/Online.

  • Erstellung eines Briefpapiers und Veranstaltungspapiers incl. der Einbindung der Logos der Projektbeteiligten und des Projektlogos
    Briefpapier/ Veranstaltungspapier: DIN A4, einseitig/ mehrseitig, kleine Dateivorlage, Fokus auf Funktionalität
    Layout des Briefpapiers/ Veranstaltungspapiers.
    Ausarbeitung und Reinzeichnung.
    Übergabe: WORD (kleine Dateivorlage).
  • Erstellung eines Projekt-Flyers
    Format: DIN A6, 4-seitig
    Layout eines Projektflyers für die Workcamps.
    Bis zu 2 Entwürfe, Ausarbeitung und Reinzeichnung der favorisierten Version,Druckvorbereitung.
    Übergabe: Druck-PDF.
  • Erstellung eines Flyers für die Workcamps
    Format: DIN A5, 4-seitig
    Layout eines Flyers für die Workcamps von bis zu 2 Ansätzen.
    Ausarbeitung und Reinzeichnung der favorisierten Version.
    Übergabe: offenes InDesign/ Druck-PDF.
  • Erstellung eines Plakats zu den Workcamps
    Format: DIN A3/ DIN A2, einseitig
    Layout eines Plakats für die Workcamps
    Bis zu 2 Entwürfe, Ausarbeitung und Reinzeichnung der favorisierten Version.
    Übergabe: offenes InDesign/ Druck-PDF.
  • Erstellung eines Rollups
    Format: Standard
    Layout eines Rollups.
    Ausarbeitung und Reinzeichnung der favorisierten Version.
    Übergabe: Druck-PDF.
  • Erstellung von digitalen Elementen für die Projekt-Website/ Facebook-Header
    Format: klassische Website-/ Facebook-Formate
    Layout von drei Header für die Website/ Facebook-Präsenz
    Übergabe: offenes Photoshop/ JPG.
  • Erstellung von Intro-/Outro-Folien für Projektvideos (Grafik)
    Format: Standard
    Layout einer Intro-/Outro-Folie
    Bis zu 2 Entwürfe, Ausarbeitung und Reinzeichnung der favorisierten Version.
    Übergabe: offenes InDesign/ JPG/ PNG
  • Erstellung von Scribbels (5 Stück)
    Layout universell einsetzbarer grafischer Illustrationen im Themenfeld Handwerk-Digitalisierung-Greening der Berufe für alle Print-/Onlinematerialien,Ausarbeitung und Reinzeichnung der favorisierten Versionen.
    Übergabe: JPG/ EPS/ SVG/ PDF für Print/Online.
  • Nutzungsrechte

Übertragung des ausschließlichen, zeitlich und räumlich unbegrenzten Nutzungsrechtes an der Wort-Bild-Marke. Übertragung des ausschließlichen, zeitlich unbegrenzten weltweiten Nutzungsrechts für das Logo/ die Bild-Wort-Marke. Alle weiteren Kreativleistungen (Konzeption, Grafikdesign) sollen unter der Creative Common Lizenz erbracht werden.

 

Zuschlagskriterien

Kosten: 50%
Kompetenz, Arbeitserfahrung insbes. Zielgruppen- und Themenbezug : 50%

Hintergrund des Projektes

Go4Green möchte mit erlebnisorientierten Workcamps die VIELFALT DER HANDWERKSBERUFE und MÖGLICHKEITEN ZUR MITGESTALTUNG einer nachhaltigen Zukunft für Jugendliche in der Berufswahlphase (v.a. 14- bis 17-Jährige) erlebbar machen. Spaß durch Selbermachen, das Entdecken nachhaltiger Prinzipien, das Aktivwerden und Begeistern Anderer stehen im Mittelpunkt.

Heute kommt kaum ein Lebensbereich ohne die vielen Produkte und Dienstleistungen der über 100 Handwerksberufe aus. Wie wir wohnen, uns kleiden, fortbewegen oder feiern wird durch Handwerker*innen mitgestaltet, selbst in Sport und Medizin geht es nicht ohne Handwerk. So sind Handwerker*innen wichtige „influencer“ unseres Lebens, die nur wenig präsent sind bei Jugendlichen.
Aber Handwerk kann noch mehr. Angekommen an den planetaren Grenzen der Erde brauchen wir neue Lösungen für den Umgang mit Rohstoffen, Energie und Wasser und Ideen für eine gerechtere Wirtschaftsweise. Das Handwerk bietet interessante Ansätze, denen nachgegangen werden soll: Reparieren statt Wegwerfen, Recyceln statt Neukaufen, Regionalität und kurze Wege, faire Arbeitsbedingungen sind einige davon. Moderne Handwerksbetriebe stellen sich zunehmend nachhaltiger auf, beziehen Rohstoffe mit geringen Umweltauswirkungen oder entwickeln selbst nachhaltige Produkte. Trotzdem werden Handwerksberufe von Jugendlichen unterdurchschnittlich schlecht bewertet. Eine Berufswahl im Handwerk erscheint ihnen eher als „letzte Chance“ denn als „erste Wahl“ und 70% halten das soziale Ansehen von Handwerksberufen für niedrig (vgl. Forsa-Umfrage zum Handwerk 2008, Trendmessung 2015). Das wollen wir ändern.

Den Kern unserer Workcamps bilden interessante Aufgaben direkt aus der unternehmerischen Praxis, die die ökologischen Herausforderungen abbilden, vor denen das Handwerk heute steht. Die Jugendlichen entwickeln – geleitet von ihren Interessen – in Teams Lösungen und werden zu so „Akteuren auf Probe“ eines nachhaltigen Handwerks. Je nach Aufgabe werden ihnen dazu Methoden/berufsbezogene Techniken in einer Kurzeinführung vermittelt, Impulse (Exkursionen, Role Models, Filme etc.) regen sie an, sich mit den Berufen, die an der Aufgabenlösung beteiligt sind, auseinanderzusetzen.

Das Projekt ist ein Verbundprojekt und wird von insgesamt fünf Partnern betreut. Sie verfügen über Expertise zu Handwerk, Berufsorientierung und Jugendarbeit und sind im Projekt mit ihren inhaltlichen und regionsspezifischen Schwerpunkten unterschiedlich aktiv.

Vier der Partner werden insgesamt 18 Workcamps in drei Bundesländern anbieten. Jedes Camp arbeitet zu einem der folgenden Schwerpunkte, zeigt aber die gesamte Vielfalt:

  • Gesundheit und Medizin-, Orthopädie- und Rehatechnik
  • Mobilität und Stadtentwicklung
  • Bau- und Kunsthandwerk
  • Ernährung, Lebensmittelhandwerk und Gastronomie
  • Wasser- und Energiewirtschaft
  • Textilwirtschaft, Bekleidung und Accessoires
  • Haus- und Gebäudetechnik
  • Vielfalt im Handwerk, Walz-Camp
  • Vielfalt im Handwerk, Gipfel-Camp

Das Projekt „Go4Green“ wird im Rahmen des ESF-Bundesprogramms „Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung befördern. Über grüne Schlüsselkompetenzen zu klima- und ressourcenschonendem Handeln im Beruf – BBNE” durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Die Organisation LIFE Bildung Umwelt-Chancengleichheit e.V. leitet den Projektverbund setzt sich seit über 30 Jahren als Bildungsträger und NGO lokal wie global für Klimaschutz, Nachhaltige Entwicklung und Chancengerechtigkeit auf allen gesellschaftlichen Ebenen ein. Insbesondere der gleichberechtigte Zugang von Frauen zu technischen, handwerklichen und naturwissenschaftlichen Tätigkeitsfeldern ist uns ein Anliegen. Die Entwicklung gendersensibler, innovativer Lehr- und Lernkonzepte gehört ebenso wie die Initiierung und Moderation von Beteiligungsprozessen zu unserer Expertise.

Grafikdienstleistungen und öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen im Projekt "Neustadt Null Müll"

Auftragsgegenstand

Gestaltung von Print- und Onlinemedien für das Projekt Neustadt Null Müll mit dem Ziel der Kommunikation des Projektanliegens (Sensibilisierung für Abfallvermeidung, Wiederverwendung und sachgerechte Müllentsorgung, Informieren über Abfallvermeidungsangebote) der Imageverbesserung des Quartiers und der Teilnehmenden-Akquise für Veranstaltungen und Aktionen sowie Konzeption und Umsetzung einer Aufmerksamkeitsaktion zum Thema Abfallvermeidung mit vorbereitenden Workshops mit Schüler*innen

Für die Gestaltung der Grafikleistungen und Angebote werden Ökologische Nachhaltigkeit (z. B. Sparsamkeit von Farbe beim Ausdruck, klimaneutrale und abfallfreie Veranstaltungen) sowie Klischee-, Diskriminierungs- und Barrierefreiheit angestrebt und sind im Konzept zu berücksichtigen.

Für das Logo/ die Wort-Bild-Marke soll das ausschließliche, zeitlich unbegrenzte weltweite Nutzungsrecht übertragen werden. Alle weiteren Kreativleistungen (Konzeption, Grafikdesign) sollen unter der Creative Common Lizenz erbracht werden.

Für die Zusammenarbeit sind regelmäßige Vor-Ort-Treffen in Berlin einzuplanen. Reise- und Unterkunftskosten können leider nicht übernommen werden.

Angebotserstellung

Auftraggeber:

LIFE Bildung Umwelt Chancengleichheit e.V.
Projekt: Neustadt Null Müll
Rheinstraße 45
12161 Berlin

Ansprechpartnerin:

Tanja Menkel; menkel@life-online.de, Tel: 030-308 798 40
Für Nachfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Angebotsabgabe/-fristen:

Angebote können nicht-elektronisch oder elektronisch (elektronische Signatur nicht notwendig)

abgegeben werden. Bitte senden Sie uns Ihr Angebot bis zum 02.08.2019, 24.00 Uhr an folgende Adressen zu: menkel@life-online.de oder LIFE Bildung Umwelt Chancengleichheit e.V., Projekt: Neustadt Null Müll, Rheinstraße 45; 12161 Berlin

Inhalt des Angebots:

Das Angebot kann geteilt werden und sich auch auf nur eine der genannten Teilleistungen (A) Grafikleistungen oder B) Kreativworkshop/ öffentliche Feste) beziehen.

Bitte tragen Sie Ihre Preise in die unten vorgegebene Auflistung (Überblick Stundensätze) ein und geben Sie für die unten aufgelisteten Grafikprodukte eine Leistungskalkulation an.

Bitte fügen Sie, wenn möglich, dem Angebot Referenzen und Beispiele bei, die Ihre langjährige Erfahrung mit den Zielgruppen (multikulturelle Communities in Quartiermanagementgebieten und Kinder und Jugendliche zwischen 8-16 Jahren) und Themen wie Abfallvermeidung, Upcycling, Umwelt- und Klimaschutz illustrieren. Bitte stellen Sie ebenfalls, soweit vorhanden, Ihre Erfahrungen im Quartier Spandau-Neustadt dar.

Überblick Stundensätze

Art der Tätigkeit Stundensatz für die Projektlaufzeit
Layout / Grafik/ Bildredaktion 
Reinzeichnung 
Satzarbeiten / Korrekturen 
Erstellen von Grafik-Elementen für Web- und Social Media und Video 
Konzeption von Workshops und Veranstaltungen 
Durchführung von Workshops und Veranstaltungen 

 

Zuschlagskriterien

Für die Auswahl des Angebots werden folgende Kriterien zugrunde gelegt

  • Kosten
  • Methodik und Herangehensweise bei der Umsetzung der Maßnahme
  • Kompetenz
  • Arbeitserfahrung, insbes. Zielgruppen- und Themenbezug
  • Vernetzung im Quartier


Leistungsbeschreibung

Teil A: Grafikleistungen

Für die regionale Öffentlichkeitsarbeit und die dazugehörige Teilnehmenden-Akquise sind Printmaterialien sowie Online-Informationen geplant. Konkret ergeben sich folgende Aufgaben:

  • Erstellung einer Wort-Bild-Marke (Logo)
    Layout der Wort-Bild-Marke.
    Bis zu 3 Entwürfe, Ausarbeitung und Reinzeichnung der favorisierten Version, Logo mit und ohne Claim.
    Übergabe: JPG/ EPS/ SVG/ PDF für Print/Online.
  • Entwicklung eines Corporate Design
    Festlegung von Typografie, Farbwerten (Print und Online), Einsatz des Logos, ggf. Illustrationselemente wie Scribbels
    Übergabe: Zusammenstellung im Worddokument/ PDF
  • Erstellung eines Projekt-Flyers (Langversion)
    Format: DIN A6, 6-seitig
    Layout eines Projektflyers
    Bis zu 2 Entwürfe, Ausarbeitung und Reinzeichnung der favorisierten Version,Druckvorbereitung.
    Übergabe: offenes InDesign, PDF für Print/Online + ggf. Photoshopdatei bzw. Ebenen in PNG mit Transparenz.
  • Erstellung eines Projektplakats
    Format: DIN A3/ A2
    Layout eines Projektplakats
    Bis zu 2 Entwürfe, Ausarbeitung und Reinzeichnung der favorisierten Version, Druckvorbereitung.
    Übergabe: offenes InDesign, PDF für Print/Online + ggf. Photoshopdatei bzw. Ebenen in PNG mit Transparenz.
  • Erstellung von mind. 3 (zu Themen: Vermeidung, Wiederverwendung, sachgerechte Entsorgung) unterschiedlichen (jedoch als zusammengehörig wahrnehmbaren) Plakat-Templates für Veranstaltungsankündigungen
    Format: jeweils DIN A5/ DIN A4/ DIN A3/ DIN A2, einseitig
    Layout der Templates
    Bis zu 2 Entwürfe, Ausarbeitung und Reinzeichnung der favorisierten Versionen.
    Übergabe: offenes InDesign, PDF für Print/Online + ggf. Photoshopdatei bzw. Ebenen in PNG mit Transparenz.
  • Erstellung von zwei unterschiedlichen (jedoch als zusammengehörig wahrnehmbaren) Banner für Veranstaltungsankündigungen (Sperrgutfest: sachgerechte Entsorgung, Tauschmarkt: Wiederverwendung)
    Format: 2m x 3m
    Layout der Templates
    Bis zu 2 Entwürfe, Ausarbeitung und Reinzeichnung der favorisierten Versionen.
    Übergabe: offenes InDesign, PDF für Print/Online + ggf. Photoshopdatei bzw. Ebenen in PNG mit Transparenz.
  • Erstellen einer Vorlage für mehrseitige Konzepte/ Broschüren (z. B. Zero Waste-Konzept, Abschlussbroschüren/ Infobroschüren) anhand eines Beispiels
    Definition der Grafikelemente, Typografie etc.
    Layout der Beispiel-Broschüre: (15 Seiten, incl. Deckblatt max. 20 Seiten)
    Übergabe: offenes InDesign, PDF für Print/Online + ggf. Photoshopdatei bzw. Ebenen in PNG mit Transparenz.
  • Erstellung eines Projekt-Rollups
    Format: Standard
    Layout eines Rollups.
    Bis zu 2 Entwürfe, Ausarbeitung und Reinzeichnung der favorisierten Version.
    Übergabe: Druck-PDF.
  • Erstellung von Intro-/Outro-Folien für Projektvideos (Grafik)
    Format: Standard
    Layout einer Intro-/Outro-Folie
    Bis zu 2 Entwürfe, Ausarbeitung und Reinzeichnung der favorisierten Version.
    Übergabe: offenes InDesign/ JPG/ PNG

Alle Grafikleistungen sind bis 15. Dezember 2019 zu erbringen.

Teil B: Kreativworkshop/ öffentliche Feste

Neben den praktischen Angeboten sollen auch öffentlichkeitswirksame, kreative Aktionen, die die Aufmerksamkeit und Sensibilität der Bürger*innen für Sauberkeit und Wertigkeit von Abfällen erhöhen, durchgeführt werden. So soll 2019 eine Upcycling-Kunstaktion gemeinsam mit Schüler*innen entwickelt und umgesetzt werden. Eine Idee ist es, im Rahmen von Upcycling-Workshops eine Lichterkette aus Verpackungsmaterialien (Joghurtbecher etc.) zu bauen. Die Lichterkette könnte im öffentlichen Raum, evtl. auf dem Lutherplatz, im Rahmen der Berliner Kampagne „Berlin leuchtet“ aufgehängt und mit einem kleinen Auftakt oder Fest eingeweiht werden. Bei Erfolg könnten in den folgenden Jahren (2020 und 2021) weitere Lichterketten entstehen, wodurch weitere Orte in der Spandauer Neustadt erleuchten und so die Upcycling-Ideen vermittelt werden würden und das Zero Waste-Konzept auch ein Symbol bekommt. Daraus ergeben sich folgende Aufgaben:

  • Konzeption einer Aufmerksamkeits- und Imageaktion zum Thema Abfallvermeidung und vorbereitender Workshops mit Schüler*innen
    Anforderungen an die Aktion: Die Aktion soll einen Festcharakter haben, ca. 150 TN, soll einen Upcycling-Aspekt haben, an einem zentralen Ort durchgeführt werden, in den nächsten Jahren wiederholbar sein/ wachsen.
    Übergabe: Konzept PDF
  • Umsetzung der vorbereitenden Workshops
    Beschaffung/ Ansammlung der Workshop-Materialien (gebrauchte, wetterbeständige Materialien z.B. Dosen, Joghurt Becher etc.)
    Bereitstellung von Werkzeug und anderen Verbrauchsmaterialien
    Beschaffung von Lichterkette (wetterbeständig, LED) ca. 60 m
    Akquise der TN (Umsetzung in Kooperation mit mind. einer Neustädter Schule)
    Heranführen an das Upcycling/ Zero Waste-Thema
    Durchführung von 4 Workshop-Stunden (inkl. Auf- und Abbau) mit 30 TN (im Jahr)
    Dokumentation: Fotos mit Freigabe und Nutzungsrechten an LIFE e.V., Kurzbericht, TN-Listen
  • Umsetzung der öffentlichen Aktion
    Gewünscht im Rahmen der Kampagne „Berlin leuchtet“, in der Kooperation mit dem Container am Lutherplatz, Aufhänger an Bäumen und Container
    Vorab: Anmeldung der Aktion, Prüfung der Machbarkeit (Bereitstellung vom Strom)
    Erstellung von PR-Materialien zur Bewerbung der Aktion in Abstimmung mit dem Auftraggebenden (ohne Druck)
    Bewerbung der Aktion, Verlinkung mit Berliner Aktion „Berlin leuchtet“ (falls vorgegeben)
    Aufhängen der Lichterkette mit fachgerechten Fachkräften
    Aktionskoordination
    Angestrebte Teilnehmenden-Anzahl: ca. 150
    Evaluation und Nachbereitung
    fachgerechtes und nach Absprache mit dem Auftraggeber Abhängen der Lichterkette undihre Lagerung
    Dokumentation: Fotos mit Freigabe und Nutzungsrechten an LIFE e.V., Kurzbericht

Das Konzept ist bis Ende August 2019 zu erbringen.
Workshops und das Fest sind im Rahmen der Kampagne „Berlin leuchtet 2019“ bzw. als Vorbereitung dafür zu realisieren.
Die Workshops und Upcycling-Lichterfeste sollen in den folgenden Jahren 2020 und 2021 wiederholt werden. In den Upcycling-Workshops sollen weitere Lichterketten erstellt werden und zusätzliche Orte in der Spandauer Neustadt erleuchten.

 Hintergrund des Projektes

Die Spandauer Neustadt und der Bezirk Spandau befinden sich wie die ganze Stadt Berlin im Wandel. Einerseits werden öffentliche Räume wie Parks und Grünanlagen, Straßen und Plätze als Orte der Begegnung, der Kommunikation und des Zusammenlebens immer wichtiger, andererseits ist die zunehmende Müllflut kaum noch zu bewältigen.
Achtlos weggeworfenes Papier, zertretene Kaffeebecher, herumfliegende Plastiktüten, Zigarettenkippen, aber auch illegal abgelegter Sperrmüll prägen das Bild der Spandauer Neustadt. Schön angelegte Orte mit großer Eignung für Begegnungen wie der Lutherplatz oder der Kölzepark bleiben in diesem Spannungsfeld deutlich hinter ihrem Potenzial zurück. Die Unzufriedenheit der Bewohnenden wächst und es entstehen Spannungen gegenüber den vermeintlichen Verursacher*innen.

Verschärft wird der Eindruck der Unsauberkeit in den letzten Jahren durch Verpackungen aus dem zunehmenden take away- und to go-Konsum, den die Mülleimer kaum noch fassen. Einen Großteil der im öffentlichen Raum zu finden Müllteile machen neuerdings die außer Haus-Konsumverpackungen aus. Besonders betroffen sind in der Neustadt Bushaltestellen, Eingänge von Spätverkaufsstellen und das Umfeld von Schulen.

Insgesamt ist der in der Neustadt sichtbare Abfall auch Symbol unserer Überkonsum- und Wegwerfgesellschaft, die dabei wertvolle und begrenzte Ressourcen verbraucht und Natur wie Umwelt schadet.

Trotz vieler Aktivitäten zur Begrünung und Sensibilisierung für Umwelt- und Sauberkeitsthemen, die in der letzten Zeit in der Spandauer Neustadt durchgeführt wurden, lässt die Vermüllung der öffentlichen Räume im Quartier kaum nach. Mit dem Projekt „Neustadt Saubere Sache“, das im Jahr 2016 bis 2018 durchgeführt wurde, konnten verschiedenste Aktionen und Maßnahmen zur Bewusstseinsänderung erprobt und Materialien entwickelt werden. Dabei wurden Bewohner*innen, Ladenbesitzer*innen, Initiativen, Hundehaltende und Kinder erreicht, doch der Prozess ist längst nicht abgeschlossen und benötigt weitere Anstrengungen, die aber auf vielem aufbauen können.

Ausgangspunkt des Projektes sind außerdem folgende übergeordnete Rahmenbedingungen, zu deren Umsetzung das Projekt beitragen soll und von denen es gleichzeitig Unterstützung erfahren könnte:

Der beste Abfall ist derjenige, der erst gar nicht anfällt und den man dann nicht beseitigen muss. Ziel ist es, Abfälle möglichst zu vermeiden, unvermeidbare Abfälle zu verwerten und die verbleibenden Restabfälle umweltverträglich zu beseitigen Den Rechtsrahmen für diese Ziele schafft die sogenannte Abfallrahmenrichtlinie 2008/98/EG. Eine fünfstufige europäische Abfallpyramide zeigt allen Mitgliedern, wie sie ihren Müll behandeln sollen. Nach der Abfallvermeidung an oberster Stelle folgen Wiederverwendung, Recycling, Verbrennen und zuletzt die Beseitigung auf Deponien. Neben der Abfallwirtschaft müssen hierfür auch alle Bürger*innen in die Pflicht genommen werden. Diese Art der modernen Kreislaufwirtschaft beinhaltet auch das Konzept „Zero Waste“. Seit 2018 steht „Zero Waste“ als Leitbild in der Koalitionsvereinbarung der Berliner Landesregierung. Ziel ist, Berlin zur müllfreien Stadt umzubauen und die Berliner Abfallwirtschaft so in eine moderne Kreislaufwirtschaft zu transformieren. Es bedeutet, dass Abfallvermeidung und (Vorbereitung für) Wiederverwendung sowie Up-/Recycling verstärkt werden müssen. Vorhandene Strukturen, die bereits Wiederverwendung und Mehrfachnutzung praktizieren, sollen ausgebaut und neue Strukturen geschaffen werden. Der vorliegende Antrag für die Spandauer Neustadt, der Maßnahmen, die Abfallvermeidung und (Vorbereitung auf) Wiederverwendung fokussieren, umsetzt und erprobt, passt in vorgenannte Strategien und wird ggf. entsprechende Würdigung und Beachtung finden.

Allgemeines Ziel und Bedeutung für das Quartier

Das Projekt „Neustadt Null Müll“ will mit einer Zero Waste-Strategie und damit verbundenen konkreten, nachhaltig zu etablierenden Angeboten sowie öffentlichkeitswirksamen Impulsen die Neustädter*innen aktivieren und unterstützen, Abfall zu vermeiden, wieder zu verwenden oder sachgerecht zu entsorgen. Damit soll sowohl die Vermüllung der öffentlichen Räume reduziert als auch die Spandauer Neustadt in ihrem Profil als sauberkeitsengagiertes, umweltfreundliches, ressourcenschonendes Quartier gestärkt werden. Mit der Weiterentwicklung des Projekts sollte ein Imagewechsel für die Spandauer Neustadt eingeläutet werden: Das Thema Sauberkeit wird in den größeren Kontext der Abfallvermeidung gesetzt. Vom „Quartier mit Sauberkeitsproblemen“ zu einem „Modell- und Vorzeigequartier“ mit einer systematischen Zero Waste-Strategie, die für Neustädter*innen wie Außenstehende transparent und nachvollziehbar ist. Alle geplanten Aktionen zielen darauf ab, die Bewohner*innen zum einen auf das Problem der Vermüllung aufmerksam zu machen und sie gleichzeitig für die Wahrnehmung des Mülls als Wertstoff zu sensibilisieren und ihnen alternative Wege für einen sachgerechten Umgang mit Müll aufzuzeigen bzw. diese gemeinsam mit ihnen zu entwickeln. Wichtiger Erfolgsfaktor ist die Einbindung der Vor-Ort-Akteur*innen und deren Vernetzung und Austausch im Rahmen von Grünen Tischen.

Projektlaufzeit: Mai 2019 – Dezember 2021

Förderung: Programm Soziale Stadt

Die Organisation LIFE e.V.

LIFE – Bildung Umwelt Chancengleichheit e.V. engagiert sich seit seiner Gründung 1988 für nachhaltige Entwicklung in der Gesellschaft, die Verbreitung von anwendungsbezogenen Umwelt- und Klimaschutzwissens und die Verbesserung der gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem Geschlecht. Dazu arbeiten wir sowohl auf lokaler und kiezbezogener Ebene als auch in Projekten und Netzwerken mit bundesweitem oder internationalem Blickwinkel.

Durch mehrere Projekte verfügen wir über Erfahrung in der Berliner Quartiersarbeit. Einer unserer Aktivitätsschwerpunkte liegt seit mehreren Jahren in Berlin Spandau, insbesondere auch in der Spandauer Neustadt. Dort sind wir zunehmend gut vernetzt. So setzten wir im Rahmen unserer Mitgliedschaft im Interkulturellen Bündnis für Nachhaltigkeit in der Spandauer Neustadt ein Projekt zu nachhaltiger Ernährung um und nutzten dabei die Ressourcen der unterschiedlichen kulturellen Hintergründe der Teilnehmenden.

Als Träger des QM-Projektes „Neustadt Saubere Sache engagierten wir uns bereits intensiv für eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität, der Sauberkeit und die Reduktion des Hundekotes in der Spandauer Neustadt. Als Umsetzende des Projektes „Spandau macht Mehrweg“ im Auftrag der KlimaWerkstatt Spandau und im Rahmen des Projektes „Mehr Wege als Einweg im Klimaschutz“ der nationalen Klimaschutzinitiative beraten und begleiten wir seit mehreren Jahren Spandauer Betriebe dabei, Einwegverpackungen beim Außerhauskonsum zu reduzieren und unterstützen die Spandauer Bevölkerung bei entsprechenden Verhaltensänderungen. Im Rahmen unserer Angebote zur Erwachsenenqualifizierung und Ausbildung arbeiten wir mit dem Projekt Berufspilot und Betriebsunterhalt – Spandau 2020 und mit der Knobelsdorffschule zusammen. Inhaltliche Schwerpunkte sind hier z.B. die Entwicklung fachpraktischer Kompetenzen zu Klimaanpassungsmaßnahmen.

Im Donaukiez in Neukölln haben wir in den letzten zwei Jahren das Projekt „Stadtteilgrün und Umweltgerechtigkeit“ umgesetzt, in dessen Zentrum der Bau und die Etablierung mobiler Pflanzenkästen im Straßenraum standen sowie die Sensibilisierung von Institutionen und Bewohner*innen für Eigeninitiative Begrünungsmöglichkeiten. Entsprechend ist uns auch der Umgang mit Auflagen im Rahmen der Umsetzung von Maßnahmen im Quartier (z.B. Ordnungsamt/ Grünflächenamt) vertraut.

Die Förderung von Frauen, insbesondere in (umwelt-) technischen Zusammenhängen und Gendergerechtigkeit sind uns ein ebenso großes Anliegen wie globale Gerechtigkeit. Entsprechend unseres Leitbildes fühlen wir uns den Zielen einer nachhaltigen Entwicklung verpflichtet.

Unser Aktivitäten- und Erfahrungsspektrum reicht von der Organisation von Kampagnen, Ausstellungen, Wettbewerben, Aktionstagen und -festen über die Durchführung von Aus- und Weiterbildungen, Workshops und Seminaren bis zur Organisation kleinerer Baustellen (z.B. Solar- und Pflanzenkläranlagen). Wir sind aktive Netzwerker*innen und vertreten unsere Anliegen in zahlreichen Fachgremien und Ausschüssen, wie z.B. dem Netzwerk BilRess „Bildung für Ressourcenschonung und Ressourceneffizienz“, dem Interkulturellen Bündnis für Nachhaltigkeit, den Aktionsbündnissen zum Klimaschutzplan und dem Berliner Zero Waste Netzwerk oder initiieren selbst Netzwerke wie das Aktionsbündnis zum Internationalen Plastiktütenfreien Tag.

Wir haben vielfältige Erfahrungen in der Arbeit mit Erwachsenen, Jugendlichen, Schüler*innen und Kindern. Ebenso ist uns die Arbeit mit Menschen multikultureller Herkunft und mit Einschränkungen vertraut. Wir beraten Unternehmen und Bildungseinrichtungen bei der Umsetzung von Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutz und der Implementierung neuer Lehr- und Lernformen, wie z.B. Lernwerkstätten für Entdeckendes Lernen an Grundschulen. Unsere Angebote sollen zum Handeln motivieren und setzen auf Partizipation, Inklusion und Vernetzung der relevanten Akteure. Inhaltlich decken wir folgende Bereiche mit Bezug zum Vorhaben ab: Umwelt- und Klimaschutz, Ressourceneffizienz, Greening-Prozesse, nachhaltige Stadtentwicklung sowie die Themen Sauberkeit und Abfallvermeidung. Das Thema Sauberkeit und Abfallvermeidung wird bei LIFE e.V. auf unterschiedlichen Ebenen bearbeitet. So setzten wir mehrere Projekte für die BSR-Stiftung Trenntstadt Berlin zur Vermeidung von Plastik, Einwegplastiktüten und Verpackungsmüll um. In diesem Rahmen entstand auch unsere Ausstellung „Mehr Wege für Visionen“ zur Sensibilisierung für ökologische Plastikalternativen und Verpackungsmüllvermeidung. Wir bieten für Schüler*innen Upcycling-Workshops und Seminare zur Verpackungsvermeidung an und behandeln im Rahmen beruflicher Weiterbildungen Themen wie sachgerechte Mülltrennung, Entsorgung und Abfallvermeidung.