Die Geschichte des Vereins reicht bis ins Jahr 1983 zurück. Damals gründeten Mitarbeiterinnen der TU-Berlin die "LernInitiative Frauen entwickeln Einfachtechnologien" und erprobten 1985 im Rahmen eines interdisziplinären und binationalen Forschungsprojektes erste Qualifizierungsansätze in Ökologie, Ökotechnik und Handwerk für Frauen. 1988 wurde aus der Lerninitiative ein gemeinnütziger Verein, der sich fortan unter "LIFE e.V. - Frauen entwickeln Ökotechnik" einen Namen machte.

1988 startete LIFE die erste außerbetriebliche Ausbildung im gewerblich technischen Bereich mit ökotechnischem Schwerpunkt: Im Projekt Gas-Wasser-Sonne wurden junge Frauen im Rahmen der Jugendberufshilfe zu Gas-Wasser-Installateurinnen ausgebildet.

Es folgten Weiterbildungsangebote für Handwerkerinnen und Pädagoginnen, der umweltpädagogische Service Ökothek, Berufsorientierungskurse für Mädchen und das Projekt StrOHMerin, eine Ausbildung zur Elektroinstallateurin mit ökotechnischer Zusatzqualifikation.

Seit 1991 hat LIFE seinen Sitz in der Mitte Berlins. Nach der Wiedervereinigung nutzte der Verein seine Chance, mietete eine alte Fabrik und gestaltete sie mit einer Gruppe von Handwerkerinnen aus Ost-Berlin ökologisch um.

Heute beherbergt das eindrucksvolle Gebäude das Ökotechnische Bildungszentrum (ÖTZ) mit Werkstätten, Seminarräumen und Büros für das ständig wachsende Angebot des Vereins. Viele Projekte wurden und werden in Kooperationen mit europäischen Partnern durchgeführt.

Unser Leitbild

Jahresbericht 2015

Auszubildende in der Werkstatt
Mädchengruppe der Ökotechnischen Werkstatt zeigt ihre Solarobjekte
Seminarteilnehmerinnnen

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