Ziel des Projektes ist es, diskriminierenden Strukturen in den biografisch relevanten Übergängen von der Schule in Ausbildung sowie von Ausbildung in das Erwerbsleben entgegen zu wirken. Dabei konzentrieren wir uns auf drei Gruppen, die jeweils aus unterschiedlichen Gründen kaum Chancen haben beim Zugang zu berufsqualifizierender Bildung bzw. zur Erwerbstätigkeit:

  • Schüler und Schülerinnen mit Migrationshintergrund an der Schwelle zu Ausbildung oder Studium
  • junge (alleinerziehende) Mütter vor Beginn einer Ausbildung
  • junge Frauen mit prekären Lebenslagen am Ende einer außerbetrieblichen Ausbildung auf dem Weg in eine existenzsichernde Erwerbstätigkeit.

Für diese Gruppen entwickeln und erproben wir Mentoringprogramme, Trainings zur Sensibilisierung für die Chancen von Vielfalt/Diversity und zum Kompetenzaufbau, Potenzialassessments zur Selbststärkung und organisieren Begegnungen und Vernetzung. Grundlegend für unsere auf empowerment ausgerichtete Arbeit ist ein Verständnis von Anti-Diskriminierung, das an Gender-Diversity - der Wertschätzung der Unterschiedlichkeit von Menschen unter besonderer Beachtung der Genderdimension - orientiert ist. Um nachhaltig wirksam zu sein, richten wir uns - neben den primären o. g. Zielgruppen – auch an die Akteure/innen aus dem jeweiligen fachlichen Umfeld: Schule, Berufsberatung / Vermittlung in Arbeitsagentur und Jobcentern, Betriebe. Mit unterschiedlichen Angeboten wie z.B. Beratung und Sensibilisierungsworkshops soll dort auf die besonderen Anforderungen und Bedürfnisse unserer Zielgruppen aufmerksam gemacht werden.

Dieses Projekt führen wir in Kooperation mit den Trägern des Projektverbunds LiLA - den Vereinen LISA e.V. und AKC e.V. - durch. Es ist befristet bis Februar 2012 und wird finanziert aus dem Programm XENOS des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

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