Die Einbeziehung der Care Ökonomie in das Konzept des nachhaltigen "grünen" Wirtschaftens eröffnet neue Perspektiven bei den Fragen nach gerechter Wohlstandsverteilung und menschlicher Bedürfnisbefriedigung innerhalb ökologischer Grenzen.
Viele Forschungsprogramme der EU-Mitgliedsländer und der EU selbst stellen mittlerweile eine deutliche Verbindung von sozialen Themen und Green Economy her. Ihnen gemeinsam ist jedoch die fehlende Verknüpfung zur Care Economy und die Tendenz, Green Economy ausschließlich von der technisch-ökonomischen Seite zu betrachten.

G3 Green Economy gender_gerecht (2011-2013)

Das Ende Februar 2013 abgeschlossene Projekt hatte zum Ziel, die Konzepte und Diskussionen über eine Green Economy geschlechtergerecht zu gestalten und deren lebensweltlichen Bezug herzustellen. Gemeinsam mit den Partnerinnen Deutscher Frauenrat, Verband Deutscher Unternehmerinnen, Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands sowie dem Frauenpolitischen Rat des Landes Brandenburg wurden Frauen(-organisationen) dazu motiviert, sich aktiv an dem Meinungsbildungs- und Transformationsprozess zu beteiligen und zu diskutieren, wie Geschlechtergerechtigkeit und nachhaltiges, grünes Wirtschaften zusammenhängen und welche Zukunft sie sich wünschen. Dazu wurden ein Diskussionspapier und vertiefende Hintergrundpapiere erstellt und unzählige Veranstaltungen durchgeführt. Zum Abschluss des Projektes wurden die Ergebnisse in der Broschüre "Nicht nur grüner, sondern anders. Auf dem Weg in eine ressourcenschonende und gerechte Zukunft" vorgestellt.

Weitere Informationen: genanet.de/projekte/greeneconomy.html

Gefördert durch: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Umweltbundesamt

Sustainable Economy and Green Growth: Who Cares (2012-2013)

Mit VertreterInnen von Frauennetzwerken/zivilgesellschaftlichen Organisationen aus aller Welt haben wir bei einem internationalen Workshop im Februar 2013 Ideen diskutiert und weiterentwickelt, wie die Care Ökonomie und Green Economy zusammengebracht werden können - auch unter den ganz unterschiedlichen politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Gegebenheiten der verschiedenen Weltregionen. In Vorbereitung des Workshops wurde ein Hintergrundpapier erstellt, das als Ausgangspunkt für die Diskussionen diente. Damit wurde eine internationale Debatte angestoßen, die weitergehen wird, z.B. bei einem Workshop im Herbst 2013 in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung. Die Ergebnisse des Workshops und die unterschiedlichen Perspektiven von Frauen aus aller Welt werden in einer Broschüre veröffentlicht.

Weitere Informationen unter genanet.de/projekte.html

Gefördert durch: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Ansprechpartnerin



Kooperation

Deutscher Frauenrat

Verband deutscher Unternehmerinnen vdu

Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands kfd

Frauenpolitischer Rat des Landes Brandenburg


Gefördert durch

Logo Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und Umweltbundesamt

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