Eine nachhaltige Entwicklung ist ohne eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen an Entscheidungsprozessen, ohne die Berücksichtigung der Geschlechterverhältnisse in allen Planungen, politischen Konzepten und Maßnahmen nicht zu erreichen. Zur Geschlechtergerechtigkeit im Bereich Umwelt und nachhaltige Entwicklung beizutragen, das Gender Mainstreaming in diesen Bereichen umzusetzen, war das Anliegen des FrauenUmweltNetzes.

Das FrauenUmweltNetz basierte auf der Erkenntnis, dass es keine geschlechterneutrale Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik gibt:

  • Frauen und Männer sind nicht im gleichen Maße und in gleicher Weise an der Entstehung von Umweltproblemen beteiligt
  • Frauen und Männer sind von den Auswirkungen umweltpolitischer Maßnahmen häufig unterschiedlich betroffen
  • Die Erfahrungen, Kompetenzen und Zielvorstellungen von Frauen und Männern sind nicht identisch
  • Frauen sind nach wie vor in geringem Umfang an Entscheidungen beteiligt.

Um diese Ungleichheiten zu beseitigen, lag der Schwerpunkt der Arbeit des FrauenUmweltNetzes auf:

  • Studien zu Gender und Nachhaltigkeit und zu speziellen Aspekten wie z.B. Gender und Energie/Klimaschutz
  • Unterstützung der Frauenbeteiligung an LA 21-Prozessen in Kommunen
  • Erarbeitung von Materialien
  • Begleitung von Gender Mainstreaming-Prozessen
  • Durchführung von Informations- und Diskussionsveranstaltungen
  • Strategieentwicklung
  • Mitarbeit in Gremien und Arbeitsgruppen
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