Seit längerem diskutieren Politik und Gesellschaft über den Klimawandel, der durch unseren hohen Energieverbrauch und den damit verbundenen CO2-Emissionen verursacht wird. Neben der effizienteren Energienutzung und der generellen Reduktion unseres Energiekonsums ist der Ausbau der erneuerbaren Energien der gesellschaftlich akzeptierteste Weg zum Klimaschutz.

Entsprechend boomt der Arbeitsmarkt der erneuerbaren Energien. Allerdings zeigt sich bei einem genaueren Blick, dass Frauen darin stark unterrepräsentiert sind und somit kaum von diesem wachsenden Arbeitsmarktsegment profitieren.

Das Projekt Frauen in die erneuerbaren Energien hatte das Ziel, diesen Arbeitsmarktbereich für Frauen zu erschließen.

Bausteine des Projektes:

  • In einer Erhebung wurde der Qualifizierungsbedarf der Branche ermittelt und Eckpunkte und Strategien zur Motivation von Frauen für dieses Arbeitsmarktsegment entwickelt.
  • Bei Informationsveranstaltungen mit Vertreterinnen der Erneuerbare-Energien-Wirtschaft wurden Frauen motiviert, diesen Arbeitsbereich in ihr Berufswahlspektrum aufzunehmen und Vorbehalte gegenüber diesem noch sehr jungen Arbeitsmarktsektor abzubauen.
  • In der Qualifizierungsberatung wurde ein individueller Qualifizierungsplan erarbeitet. Ergänzend wurden Praktika angeboten, in denen das Wissen in der betrieblichen Praxis erprobt und gefestigt werden konnte.

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