Neue Strategien und Netzwerke für mehr junge Frauen/Migrantinnen in MINT-Fächern

Ziel des Vorhabens "Technik braucht Vielfalt" ist die Erschließung der Zielgruppe Migrantinnen für ein naturwissenschaftlich-technisches (MINT) Studium an Fachhochschulen und Universitäten. Dafür werden in drei Modellregionen tragfähige Netzwerkstrukturen zwischen Hochschulen, zivilgesellschaftlichen Akteuren - insbesondere Migranten-Selbstorganisationen - und Unternehmen aufgebaut sowie modellhaft Angebote für Schülerinnen durchgeführt.

Das Vorhaben wird von der Femtec. Hochschulkarrierezentrum für Frauen Berlin GmbH im Verbund mit LIFE e.V. sowie mit Kooperationspartnern aus der Wirtschaft durchgeführt. Es ist auf zwei Jahre angelegt und wird in den drei Regionen Berlin, Stuttgart/Esslingen und Darmstadt/Frankfurt umgesetzt. Neben dem Aufbau von regionalen Netzwerkstrukturen werden Informations- und Motivationsangebote wie Technik-Workshops, Exkursionen, Gesprächsrunden und Mentoring für Mädchen der Sekundarstufe II (mit und ohne Migrationshintergrund) sowie Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit organisiert.

Das Verbundvorhaben "Technik braucht Vielfalt" wird Erfolgsfaktoren für die Ansprache und Gewinnung von Migrantinnen für MINT-Studienfächer (z.B. Veranstaltungsformate, Kommunikationsstrategien) identifizieren sowie für die regionale Netzwerkbildung von Hochschulen mit zivilgesellschaftlichen Akteur/-innen und Unternehmen (u.a. hinsichtlich der Größe des Netzwerks, der Art der Zusammenarbeit). Über die begleitende Öffentlichkeitsarbeit werden die Ergebnisse weiteren interessierten Hochschulen zugänglich gemacht.

Technik braucht Vielfalt - Wie Universitäten und Hochschulen neue Talente finden und fördern.

Überregionale Abschlussveranstaltung des BMBF-Projektes

Datum: 18.01.2014 von 11.00-17.00 Uhr
Ort: Technische Universität Berlin, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin, Raum H3005

Im Fokus der Veranstaltung steht die Frage nach dem Umgang der Hochschulen mit vielfältigen, heterogenen Gruppen in unserer Gesellschaft und deren Zugang zur Universität. Sprechen unsere Universitäten und Hochschulen die neuen heterogenen Zielgruppen aktiv an? Was tun sie, um neuen Talenten Brücken ins Studium zu bauen? Im Projekt Technik braucht Vielfalt haben wir vor allem junge Frauen aus Familien mit Migrationsgeschichte angesprochen.
Die Veranstaltung hat zwei Teile. Im ersten Teil tauschen sich die Akteur/innen aus allen drei regionalen Netzwerken sowie interessierte Fachleute zu unseren Projektmaßnahmen und -ergebnissen aus.
Anschließend findet die öffentliche Podiumsdiskussion "Einwanderertöchter, Arbeiterkinder und Quereinsteiger - Wie Universitäten und Hochschulen neue Talente finden und fördern" statt.
Fest zugesagt haben bereits:
Dilek Kolat, Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Berlin
Gabriele Spengler, Leiterin "Chance hoch 2", Prorektorat für Diversity-Management, Universität Duisburg
Gary Pavkovic, Integrationsbeauftragter der Stadt Stuttgart
Außerdem wird eine Studentin mit Migrationshintergrund sowie ein MSO-Netzwerkpartner vertreten sein, die aus ihren Erfahrungen mit dem Projekt "Technik braucht Vielfalt" berichten.

PDF Download - öffnet in neuem Fenster Download Ankündigung Anschlussveranstaltung
PDF Download - öffnet in neuem Fenster Download Anmeldung
Anmeldeschluss: 16. Dezember 2013

Kontakt

LIFE e.V.
(Co-Leitung)
Annemarie Cordes

cordes@life-online.deAnnemarie Cordes

Fon: 030.308 798-33

Femtec.GmbH
(Leitung)
battistini@femtec.orgMartina Battistini

Fon: 030.314 26 920



Finanzierung

Logo: Bundesministerium für Bildung und Forschung,

Logo des MINT-Pakt

top Zum Seitenanfang