Hintergrund

Immer mehr sind Stadtteile der Großstädte mit heterogener Bevölkerung aus einfachen sozialen Lagen von der Marginalisierung betroffen. Das Wohngebiet Spandauer Neustadt gehört mit seinen komplexen Problemstrukturen zu den benachteiligten Berliner Quartieren. Die Vielzahl der ethnischen, religiösen und kulturellen Hintergründe seiner Bewohner_innen trägt derzeit eher zur Vereinzelung bei, als dass sie als Potential für die Nachbarschaft gesehen wird. Gleichwohl ist das Bedürfnis nach gelebter Nachbarschaft, gemeinsamen Aktionen und einem schönen und gesunden Wohnumfeld groß. Die Neustadt Spandaus als Quartiermanagementgebiet mit vielen engagierten Personen, Vereinen und Initiativen bietet prinzipiell ein großes Potential. Auffällig ist, dass bislang das Thema Umwelt-, Natur- und Ressourcenschutz wenig in den Blick genommen wird. Hier liegt viel Potenzial für mehr Miteinander, Partizipation und gemeinschaftliche Umgestaltung von Lebensweisen und des Wohnumfeldes sowie für die √úbernahme von Verantwortung für den öffentlichen Raum.

Ziel

Das Projekt ist Teil eines Verbundprojektes zwischen fünf Partnerstädten des Interkulturellen Bündnisses für Nachhaltigkeit, dessen Ziel die soziale und ökologische Verbesserung der Lebensqualität im Stadtteil ist. Bei den Aktivitäten geht es darum, das 'Wir'-Gefühl bzw. die Identifikation mit dem Stadtteil zu stärken sowie die eigenen Mitgestaltungsmöglichkeiten erfahrbar zu machen. Das Berliner Teilprojekt "Spandauer Neustadt - Ökologisch. Nachhaltig. Vielfältig." will insbesondere bei Frauen mit Migrationshintergrund und geflüchteten Frauen das Bewusstsein für Klima, Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Biodiversität sowie das Engagement für den Stadtteil stärken. Mit den diversen Aktionen werden die Frauen für nahräumliche Lebensqualitäten sensibilisiert und aktiviert.

Projektschritte

  • Anpassung und Aufbereitung des Themas "Nachhaltige Ernährung" für die Zielgruppen
  • Rezeptentwicklungsworkshops und Sensibilisierung migrantischer Frauen für nachhaltiges Einkaufen, Kochen und Essen
  • Gemeinsames Nachhaltiges Kochen und Verkauf der Gerichte mit begleitender VerbraucherInnen-Information an einem zentralen Ort im Kiez
  • Ernteaktion und -feste mit gemeinsamer Verarbeitung der Früchte
  • Workshops zur Vielfalt von Kräutern und Planung von Kräuterbeeten
  • Die Aktuellen Termine entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Die Veranstaltungen werden durchgeführt im Rahmen des Projekts: Für einen lebenswerten Stadtteil- Interkulturelles und interreligiöses Engagement für den Klima- und Umweltschutz des Interkulturellen Bündnisses für Nachhaltigkeit

Ansprechpartnerin
Magdalena Adamczyk-Lewoczko  

adamczyk@life-online.deMagdalena Adamczyk-Lewoczko
Fon: 030.308 798-40



Partnerorganisation

Förderung durch

Logo Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Logo Umweltbundesamt

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